TL;DR – Was Sie lernen werden
  • Die Vorlagen im Überblick: Das Microsoft Ökosystem bietet verschiedene Typen wie Websites, Seiten, Dokumente und Listen. Wir zeigen Ihnen, wann welche Variante im Alltag wirklich sinnvoll ist.
  • Erstellung und Hürden: Sie lernen Schritt für Schritt, eigene Vorlagen zu erstellen und sicher zu verwalten. Dabei beleuchten wir die Schwachstellen von Standard SharePoint, wie den hohen IT Aufwand, das unhandliche Design und fehlende globale Rollouts.
  • Skalierung mit Powell Intranet: Sie erfahren, wie Sie diese Hürden überwinden. Wir zeigen Ihnen, wie Powell Intranet die Plattform um über 40 sofort einsatzbereite Vorlagen erweitert, die Sie mit nur 3 Klicks komplett codefrei unternehmensweit bereitstellen.

 

Was sind SharePoint Vorlagen?

Eine SharePoint Vorlage funktioniert wie ein modernes Musterhaus. Die Grundstruktur steht bereits, die Wände sind verputzt und die Leitungen verlegt. Wer einzieht, richtet das Haus nur noch individuell ein, ohne das Fundament neu zu gießen. Genau das macht auch die Vorlage im Microsoft Ökosystem. Sie liefert eine schlüsselfertige Struktur aus Layouts, fertigen Apps und Einstellungen. Das dient als fester Ausgangspunkt für neue Bereiche, Seiten oder Dokumente.

Wer im Unternehmen eine neue Arbeitsumgebung aufsetzt, will vor allem Zeit sparen. Wer ganz bei null startet, verliert wertvolle Stunden mit der Einrichtung. Vorkonfigurierte Vorlagen verwandeln diesen großen Aufwand in einen einzigen Klick.

Dabei gibt es zwei Kategorien. Zum einen sind da die nativen Microsoft Vorlagen, die kostenlos in jeder Standard Lizenz stecken. Zum anderen gibt es benutzerdefinierte Vorlagen, die Admins speziell für Ihre Organisation entwickeln oder über Drittanbieter einkaufen. Diese maßgeschneiderten Varianten sorgen dafür, dass Ihr unternehmensweites Branding überall exakt eingehalten wird.

Microsoft hat die integrierte Vorlagengalerie komplett überarbeitet und für die moderne Nutzung optimiert. Alles ist jetzt deutlich visueller aufgebaut, einfacher zugänglich und bietet direkte Vorschauen. Das erleichtert Managern den Einstieg bei der Einführung von SharePoint Online erheblich.

 

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Die 4 wichtigsten Typen von SharePoint Vorlagen

IT Verantwortliche und Communication Manager müssen die vier Hauptvorlagentypen genau kennen. Nur so lässt sich die Plattform effizient verwalten und ein unkontrollierter Wildwuchs verhindern. Denn wer hier das falsche Fundament wählt, merkt das oft erst bei der Skalierung. Eine nachträgliche Umstrukturierung kostet dann am Ende meistens mehr Zeit und Ressourcen als ein kompletter technischer Neustart.

 

1. Websitevorlagen (Teamwebsite & Kommunikationswebsite)

Die klassischen Websitevorlagen bilden die Basis für jede neue Umgebung. Microsoft stellt zwei Typen bereit, die sich grundlegend unterscheiden:

Kriterium Teamwebsite Kommunikationswebsite
Hauptzweck Zusammenarbeit & gemeinsame Bearbeitung Breite interne Kommunikation & Information
Zielgruppe Abgegrenzte Projektgruppen, Teams, Abteilungen Gesamte Belegschaft, Standorte, Abteilungen
M365 Verknüpfung Ja (automatisches Postfach, Teams Kanal, Kalender) Nein (eigenständige Site ohne Gruppenbindung)
Typischer Nutzen Operatives Projektmanagement, Dokumentenablage Intranet Startseiten, HR Portale, Richtlinien

Beide Typen bilden zusammen das Fundament für ein modernes Intranet. Die Kommunikationswebsite eignet sich ideal für die interne Kommunikation und moderne SharePoint Homepage Beispiele, auf der alle wichtigen Informationen für das gesamte Unternehmen bereitstehen. Parallel dazu nutzen die Teams die Teamwebsites als geschützte Arbeitsräume für ihre tägliche Zusammenarbeit an Projekten.

HINWEIS: Der Powell Intranet Manager steuert diese Auswahl, um den Erstellungsprozess visuell zu vereinfachen und Anpassungen komplett ohne Code zu ermöglichen.

 

2. Seitenvorlagen

Mit Seitenvorlagen lassen sich Layouts innerhalb einer bestimmten Site ganz einfach wiederverwenden. Das optische Gerüst, die Anordnung und die Funktionen werden einmal definiert und stehen sofort für jede neue Seite bereit. Typische Beispiele im Mittelstand sind wiederkehrende News, Event Ankündigungen oder Updates zu Projekten.

Zum Beispiel: Eine HR Abteilung gestaltet einmal eine Vorlage für interne Stellenanzeigen. Alle 30 Niederlassungen übernehmen dieses Layout mit einem Klick und fügen nur noch ihre eigenen Inhalte ein. Niemand muss das Rad mühsam neu erfinden. Native Vorlagen haben im Standard SharePoint jedoch eine große Schwachstelle: Sie gelten immer nur für die jeweilige Site und lassen sich nicht einfach auf andere Bereiche übertragen.

 

3. Dokumentvorlagen

Professionelle Dokumentvorlagen liegen im modernen digitalen Büro nicht als lose Dateien in irgendwelchen Ordnern. Sie werden Bibliotheken über feste Inhaltstypen zugeordnet. Das ist für die IT Governance und die Einhaltung von Richtlinien extrem wertvoll. Eine Word Vorlage für Angebote oder Verträge wird dabei zentral hinterlegt.

Sobald jemand in einer Bibliothek ein neues Dokument erstellt, öffnet sich automatisch das richtige Layout. Der Briefkopf passt zum Corporate Design, Abschnitte sind vordefiniert und wichtige Metadaten bereits ausgefüllt. Da diese Vorlagen mit mehreren Bibliotheken gleichzeitig verknüpft werden können, wirken sich spätere Änderungen im gesamten Unternehmen automatisch aus.

 

4. Listenvorlagen

Listenvorlagen machen es leicht, komplexe Listenstrukturen immer wieder zu nutzen. Das hilft enorm beim Verwalten von Aufgaben, bei Kontaktlisten oder bei Genehmigungsprozessen. Wenn eine Liste einmal fehlerfrei mit den richtigen Spalten und Ansichten eingerichtet ist, lässt sie sich exportieren und in jeder anderen Site als sauberer Startpunkt nutzen. Das spart im Projektalltag viel Zeit und verhindert nervige Tippfehler.

 

 

 

SharePoint Vorlagen erstellen und anpassen: Schritt für Schritt

Das professionelle Erstellen und Anpassen von SharePoint Vorlagen ist in der modernen Cloud Welt zum Glück ohne tiefgehende Programmierkenntnisse oder aufwendiges Scripting möglich. Wenn Sie verstehen möchten, wozu SharePoint im Kern dient, und als Administrator oder Communication Manager strukturierte Vorlagen bereitstellen möchten, empfiehlt sich ein methodisches Vorgehen entlang der folgenden Schritte.

 

Anleitung für eigene SharePoint Seitenvorlagen

In 3 Schritten zur fertigen Struktur

  • Schritt 1 –  Struktur anlegen: Erstellen Sie eine neue, leere SharePoint Seite innerhalb Ihrer Site und gestalten Sie diese präzise nach Ihren Anforderungen. Fügen Sie die gewünschten Webparts hinzu, wählen Sie das passende Spalten Layout und strukturieren Sie die Platzhalter Inhalte.
  • Schritt 2 –  Als Template deklarieren: Klicken Sie im oberen Menüband des Editors auf den kleinen Pfeil direkt neben der Schaltfläche für das Speichern und Schließen. Wählen Sie im Dropdown Menü den Befehl als Vorlage speichern.
  • Schritt 3 –  Metadaten vergeben: Vergeben Sie im anschließenden Dialogfenster einen eindeutigen Namen und eine kurze Beschreibung der Funktion. Nach dem Speichern erscheint die Vorlage automatisch im lokalen Vorlagenkatalog dieser spezifischen Site. Sie steht allen redaktionell Berechtigten sofort zur Verfügung.

 

Websitevorlagen und Dokumentvorlagen konfigurieren

Wenn es um umfassendere Anpassungen geht, nutzen Administratoren das zentrale SharePoint Admin Center. Dort hinterlegen sie benutzerdefinierte Websitevorlagen und weisen diese den berechtigten Nutzerkreisen gezielt zu. Das ist ein mächtiger Hebel für die IT Governance, um das unkontrollierte Entstehen von ungenutzten Geister Sites effektiv zu verhindern.

Für Dokumentvorlagen navigieren Sie direkt in die gewünschte Dokumentbibliothek. Dort öffnen Sie die erweiterten Bibliothekseinstellungen und verknüpfen den global definierten Inhaltstyp. Wer diesen sauberen Weg über den Inhaltstyp Hub wählt, stellt sicher, dass rechtliche Anpassungen am Corporate Design jederzeit zentral eingepflegt werden können.

⚠️ Wichtiger Migrations-Hinweis:

Versuchen Sie unter keinen Umständen, klassische WSP-Vorlagen (Web Solution Packages) aus der alten SharePoint-On-Premises-Welt (SharePoint 2013/2016) direkt in die moderne SharePoint Online Cloud-Umgebung zu migrieren. Die zugrundeliegenden technischen Formate und Architekturen unterscheiden sich grundlegend. Wer diesen Warnhinweis ignoriert, riskiert massive Formatverluste, beschädigte Metadaten-Strukturen und schwerwiegende Funktionsfehler in der modernen Erfahrung.

 

 

Vorteile des Einsatzes von SharePoint Vorlagen für Unternehmen

Wer standardisierte Vorlagen im gesamten Unternehmen konsequent verankert, löst eine der größten Herausforderungen des modernen Arbeitsplatzes: Er schafft Struktur, wo sonst digitales Chaos droht. Die Vorteile dieses Vorgehens erstrecken sich über alle operativen und strategischen Ebenen einer Organisation:

  • Kompromisslose Konsistenz: Sie garantieren ein absolut einheitliches Design und eine identische Struktur über alle Abteilungen und Länderstandorte hinweg. Kein Projektteam baut seine Projektsite mehr nach eigenem Gutdünken anders auf als das Nachbarteam.
  • Massive Zeitersparnis: Neue, voll funktionsfähige Sites oder komplexe Dokumente entstehen innerhalb von wenigen Minuten statt in mehreren Stunden manueller Arbeit. Ein Kommunikationsteam, das an fünf verschiedenen Standorten dieselbe Vorlage für News Seiten nutzt, spart jedes Quartal wertvolle Arbeitszeit, die sonst für das Layouten verloren ginge.
  • Sichere Governance und Compliance: Vordefinierte Strukturen sichern automatisiert ab, dass interne Richtlinien und gesetzliche Vorgaben strikt eingehalten werden. Wichtige Berechtigungsstrukturen, Pflichtfelder und spezifische Metadaten für die spätere Archivierung sind von der ersten Sekunde an korrekt gesetzt.
  • Nahtlose Skalierbarkeit: Eine notwendige Aktualisierung oder funktionale Anpassung an der zentralen Vorlage spiegelt sich bei professioneller Konfiguration direkt in allen davon abhängigen Sites wider. Das mühsame und fehleranfällige manuelle Nachpflegen in dutzenden separaten Bereichen entfällt komplett.
  • Keine Entwicklungskosten: Das Erstellen und feine Anpassen moderner Vorlagen erfolgt vollständig codefrei direkt über die grafische Benutzeroberfläche. Es sind keine teuren externen Entwickler oder komplexen Scripte erforderlich, um professionelle Ergebnisse zu erzielen.

 

 

SharePoint Vorlagen und Intranet: Wo liegen die Grenzen von nativen Templates?

Native SharePoint Vorlagen sind ein solider Ausgangspunkt für den Einstieg. Sobald es jedoch um ein professionelles Intranet in komplexen Unternehmen geht, stoßen die integrierten Bordmittel schnell an harte strukturelle Grenzen.

Das größte Problem in der Praxis ist die starre Begrenzung von Seitenvorlagen auf die jeweilige Site. Da diese Vorlagen standardmäßig nur dort gültig sind, wo sie erstellt wurden, stehen Kommunikationsmanager vor einer administrativen Wand. Wer dieselbe News Vorlage in zehn verschiedenen Abteilungs oder Länder Sites nutzen möchte, muss sie im Standard SharePoint zehnmal separat anlegen und pflegen. Zudem werden klassische Vorlagen im WSP Format in der modernen Cloud nicht mehr unterstützt, was Migrationen oft ausbremst.

Auch das Durchsetzen des einheitlichen Brandings erfordert mit nativen Mitteln erheblichen manuellen Aufwand. Farben und Logos lassen sich zwar oberflächlich definieren, aber das Design gerät über hunderte dezentrale Sites hinweg schnell außer Kontrolle. Zudem scheitern native Vorlagen bei der intelligenten Personalisierung. Wer den Mitarbeitenden standortrelevante News, rollenbasierte Abkürzungen oder abteilungsspezifische Widgets dynamisch anzeigen möchte, kommt mit den Microsoft Bordmitteln nicht weiter. Viele Unternehmen nutzen deshalb erweiterte Vorlagenlösungen, die direkt auf SharePoint aufbauen und diese Lücken schließen.

 

 

 

Mit Powell Intranet SharePoint Vorlagen auf das nächste Level bringen

Powell Intranet ist eine Software, die direkt auf SharePoint Online aufsetzt und zu 100 Prozent in Microsoft 365 integriert ist. Sie erweitert die Plattform um eine professionelle und zentral verwaltete Vorlagenbibliothek. Dabei verlassen sensible Unternehmensdaten niemals den geschützten Microsoft Bereich Ihrer Organisation. Die Lösung funktioniert komplett ohne Code und schließt die Lücke zwischen den Vorgaben der IT und einer erstklassigen Erfahrung für die Mitarbeitenden. Sie erhalten sofort einsatzbereite Vorlagen für Startseiten oder HR Portale, die als praxiserprobte SharePoint Intranet Beispiele sofort einsatzfähig sind.

Die Plattform bietet Unternehmen entscheidende funktionale Mehrwerte:

  • Über 40 vordefinierte Intranet Vorlagen: Sie erhalten sofort einsatzbereite Vorlagen für globale Startseiten, spezialisierte HR Portale, kollaborative Teamräume, krisensichere News Kanäle und strukturierte Onboarding Portale. Alle Vorlagen lassen sich modular anpassen.
  • Bereitstellung mit nur 3 Klicks: Es ist absolut keine Entwicklungsarbeit und kein fehleranfälliges Scripting nötig. Sie wählen eine passende SharePoint Intranet Vorlage im Katalog aus, passen diese optisch an und rollen sie unternehmensweit aus.
  • Zentrale Verwaltung über den Powell Manager: Eine strategische Änderung am zentralen Template aktualisiert auf Wunsch automatisch alle davon abgeleiteten Sites im gesamten Unternehmen. Das löst das größte administrative Problem des Microsoft Standards.
  • Konsistentes Branding ohne IT Aufwand: Die Corporate Identity wird einmalig zentral definiert und greift fortan automatisch und manipulationssicher bei allen neu erstellten Vorlagen.
  • Tiefgehende Microsoft 365 Integration: Microsoft Teams, SharePoint, Viva Connections und PowerPoint laufen in einer einzigen Oberfläche zusammen, während alle Daten sicher in Ihrer Cloud verbleiben.

 

Praxisbeispiel: Diakonie Michaelshoven e.V.

Case Study: Diakonie Michaelshoven e.V.

Die Diakonie Michaelshoven ist eine große gemeinnützige Organisation mit rund 2800 Mitarbeitenden in Deutschland. Sie stand vor der Aufgabe, ein modernes internes Kommunikationsportal namens MIKA aufzubauen. Das Ziel war es, die Mitarbeitenden in den unterschiedlichsten Arbeitsrollen stabil miteinander zu vernetzen. Das betrifft Menschen in der klassischen Verwaltung genauso wie die Teams in den sozialen Pflegeeinrichtungen vor Ort.

Das Projektteam setzte hierfür konsequent auf die flexiblen Vorlagen von Powell Intranet. Ohne eine einzige Zeile Code oder teure Entwicklungsarbeit wurde das gesamte Portal vollständig über den grafischen Powell Manager konfiguriert.

Das Resultat ist ein lebendiges und interaktives Intranet. Es vereint komplexe Informationsstrukturen und vereinfacht die tägliche Zusammenarbeit nachhaltig.

 

 

 

FAQ

F1: Was ist eine SharePoint Vorlage?

Eine SharePoint Vorlage ist eine schlüsselfertige, vorkonfigurierte Struktur, die Unternehmen als standardisierter Ausgangspunkt für das schnelle Erstellen neuer Websites, redaktioneller Seiten oder Dokumentenbibliotheken dient. Sie enthält bereits vordefinierte Layouts, ausgewählte Webparts, funktionale Apps und administrative Einstellungen. Dies ermöglicht ein einheitliches, schnelles Arbeiten im gesamten Unternehmen, ohne dass Anwender oder Admins bei jedem neuen Projekt mühsam bei null starten oder Programmierkenntnisse besitzen müssen.

F2: Welche Arten von SharePoint Vorlagen gibt es?

Das Microsoft-Ökosystem unterscheidet im Wesentlichen zwischen vier Haupttypen:

  • Websitevorlagen (unterteilt in Teamwebsites für die enge Zusammenarbeit und Kommunikationswebsites für die breite interne Information)
  • Seitenvorlagen für die Wiederverwendung visueller Layouts innerhalb einer Site
  • SharePoint Dokumentvorlagen, die über Inhaltstypen direkt in Dokumentbibliotheken eingebunden werden
  • Listenvorlagen für die einfache Duplizierung bewährter Listenstrukturen
F3: Wie erstelle ich eine eigene SharePoint Vorlage?

In der modernen Cloud-Umgebung von SharePoint Online können Sie eine lokale Seitenvorlage direkt aus dem Editor heraus speichern. Gestalten Sie die gewünschte Seite nach Ihren Vorstellungen, klicken Sie oben rechts auf den kleinen Pfeil direkt neben „Speichern und schließen” und wählen Sie die Option „Als Vorlage speichern”. Wenn Sie hingegen umfassende, benutzerdefinierte SharePoint Vorlagen erstellen möchten, die unternehmensweit beim Anlegen neuer Sites zur Verfügung stehen, erfolgt dies zentral über das SharePoint Admin Center oder komfortabel über den Powell Manager.

F4: Sind SharePoint Vorlagen kostenlos verfügbar?

Die von Microsoft nativ in SharePoint Online bereitgestellten Standardvorlagen, wie die klassischen Vorlagen für Team- und Kommunikationswebsites sowie die integrierten Seitentemplates, sind vollkommen kostenlos und in jeder regulären Microsoft 365-Lizenz bereits standardmäßig enthalten. Für fortgeschrittene Anforderungen großer Organisationen, die eine zentrale Vorlagenverwaltung, standortübergreifende No-Code-Rollouts und ein garantiertes Corporate Design benötigen, bieten spezialisierte Drittanbieter wie Powell Intranet erweiterte, kostenpflichtige Software-Lösungen an.

F5: Was ist der Unterschied zwischen einer Teamwebsite und einer Kommunikationswebsite?

Eine Teamwebsite ist strikt für die aktive Zusammenarbeit innerhalb einer geschlossenen Projekt- oder Arbeitsgruppe konzipiert und zwingend mit einer Microsoft 365-Gruppe verknüpft, inklusive gemeinsamem Postfach, Planner und Teams-Kanal. Eine Kommunikationswebsite dient hingegen der breiten, top-down gerichteten internen Kommunikation (z. B. Intranet-Startseiten, HR-Portale oder zentrale News-Kanäle). Hier konsumiert eine große Anzahl von Mitarbeitenden die zentral bereitgestellten Informationen, während nur wenige ausgewählte Redakteure Bearbeitungsrechte besitzen.

F6: Kann ich SharePoint Vorlagen standort- und websiteübergreifend nutzen?

Native, mit Microsoft-Bordmitteln erstellte Seitenvorlagen sind standardmäßig technisch strikt auf die einzelne Site beschränkt, in der sie erschaffen wurden. Für ein effizientes, unternehmensweites Rollout – bei dem beispielsweise dieselbe News- oder Projektstruktur an allen internationalen Standorten ohne manuelles Kopieren verfügbar sein soll, ist der Einsatz einer erweiterten Plattform wie Powell Intranet dringend ratsam. Eine im zentralen Powell Manager hinterlegte Vorlage lässt sich mit nur wenigen Klicks sicher auf beliebig viele Sites im gesamten digitalen Arbeitsplatz ausrollen.

 

 

 

Fazit

Standardisierte Vorlagen bilden das unverzichtbare Fundament für ein schnelles, einheitliches und vor allem regelkonformes Arbeiten im modernen digitalen Büro. Das gilt gleichermaßen für Website, Seiten, Dokument oder Listenvorlagen. Der technologische Einstieg ist dank der überarbeiteten Vorlagengalerie von Microsoft in der modernen Ansicht erfreulich einfach und intuitiv geworden.

Wer jedoch ein strategisches Intranet für mehrere hundert oder tausend Mitarbeitende in einer dezentralen Unternehmensstruktur aufbaut, stößt unweigerlich an die engen Grenzen der nativen Bordmittel. Die internen Beschränkungen von Seitenvorlagen auf die jeweilige Site und der enorme manuelle Aufwand für die Verwaltung beim Rollout über verschiedene Standorte hinweg bremsen das Wachstum. Zudem gefährden sie die visuelle Konsistenz der Corporate Identity.

Powell Intranet verbindet die umfassende Sicherheit von Microsoft 365 mit den Vorteilen einer professionellen und zentral gesteuerten Vorlagenbibliothek. Mit über 40 schlüsselfertigen Intranet Vorlagen, einer echten Anpassbarkeit komplett ohne Code und der intelligenten Verwaltung über den Powell Manager wird die Plattform zur ersten Wahl für zukunftsorientierte Unternehmen. Das gilt besonders im DACH Raum für alle Organisationen, die ihr SharePoint Intranet skalierbar und mit einer herausragenden Erfahrung für die Mitarbeitenden aufbauen möchten.

Lydia Schierig

Lydia Schierig

Junior Field Marketing Manager

B2B-Marketing trifft auf kulturelle Finesse: Lydia beweist, dass starker Content kein Selbstzweck ist, sondern Vertrauen schafft. Mit Erfahrung in den Bereichen LegalTech, Hospitality und SaaS hat sie Markenpräsenzen dort aufgebaut, wo Glaubwürdigkeit alles ist. Bei Powell vereint sie deutsche Präzision mit Pariser Flair, um Kampagnen zu entwickeln, die echte Menschen erreichen. Ihr Fokus? Die Brücke zwischen Sales und Marketing zu schlagen, weil die besten Ergebnisse durch Teamarbeit entstehen. Wenn sie nicht gerade Strategien entwirft, erkundet sie die Straßen von Paris, immer auf der Mission, den absolut besten Kaffee der Stadt zu finden.