TL;DR: 🧭 Schnelle Entscheidungshilfe
- Sie sind auf Microsoft 365? → Powell
- Sie sind auf Google Workspace? → Happeo oder LumApps
- Ihnen sind ein europäischer Anbieter und Daten im eigenen Microsoft-365-Tenant wichtig, etwa für Ihre DSGVO-Anforderungen? → Powell oder Involv
- Mehrheit Ihrer Mitarbeitenden ohne festen Arbeitsplatz? → Staffbase (starke native App)
Was macht eine moderne Intranet-Plattform aus?
Im klassischen Intranet ging es lange nur um eine digitale Ablage für Dokumente und Neuigkeiten. Eine moderne Intranet Plattform übernimmt heute deutlich mehr. Sie ist die zentrale Plattform für den digitalen Arbeitsplatz. Hier laufen interne Kommunikation und Zusammenarbeit, Wissensmanagement und der schnelle Zugriff auf wichtige Informationen zusammen. Dabei ersetzt sie Werkzeuge wie E-Mail, Team-Chat und Dokumentenablage nicht. Stattdessen bündelt sie den Zugang zu ihnen.
Moderne Intranet Lösungen lassen sich an fünf Merkmalen erkennen:
- Eine Mitarbeiter App, die relevante Informationen auch unterwegs zugänglich macht, gerade für Kolleginnen und Kollegen ohne festen Schreibtisch.
- Personalisierung nach Rolle, Standort oder Sprache, statt eines einzigen Frontends für alle.
- KI-gestützte Suche, die relevante Informationen findet, statt nur Stichwörter abzugleichen.
- Social-Intranet-Tools wie Kommentare, Reaktionen und persönliche Profile, ähnlich wie man es von Social-Media-Kanälen kennt. Sie fördern das Engagement der Mitarbeitenden, denn sichtbare Anerkennung unter Kolleginnen und Kollegen wirkt meist stärker als reine Information von oben.
- Native Anbindung an bestehende Systeme, meist Microsoft 365 und Microsoft Teams, seltener Google Workspace. Ohne diese Anbindung bleibt jede Intranet Plattform ein weiteres Silo neben den Tools, die Mitarbeitende ohnehin täglich nutzen.
Der Unterschied zu einer Employee Experience Platform liegt oft im Detail. Ein Intranet bietet in der Regel den zentralen Einstiegspunkt in den Digital Workplace. Employee-Experience-Plattformen integrieren zusätzlich HR-Prozesse, Lernpfade oder Stimmungsanalysen, meist als Ergänzung zu einem Intranet. Für die meisten Unternehmen zählt am Ende aber weniger die Kategorie als eine einfache Frage: Finden Mitarbeitende hier tatsächlich, einfach und schnell, was sie brauchen? Beim klassischen Intranet ist das oft nicht der Fall.
Die 10 Intranet-Anbieter im Überblick
Bevor wir jeden Anbieter im Detail vorstellen, hier alle 10 Intranet Anbieter auf einen Blick. Als Anbieter sind wir dabei nicht neutral. Deshalb nennen wir bei jedem Produkt auch die Grenzen, bei Powell eingeschlossen. Dieser Intranet Vergleich zeigt, welche Lösung als Intranet für Unternehmen zu welchem Szenario passt.
| Anbieter | Am besten für | Basis |
|---|---|---|
| Powell | Mittelstand/Enterprise mit M365-Fokus | Microsoft 365 (SharePoint) |
| Staffbase | Große Organisationen mit vielen Frontline-Mitarbeitenden | Eigenständige Plattform |
| Haiilo | Interne Kommunikation, Engagement | Eigenständige Plattform |
| LumApps | Große, internationale Konzerne | Eigenständig, für Microsoft 365 und Google Workspace |
| Omnia | Mittelstand, umfassende Employee Journey | Microsoft 365 |
| Happeo | Unternehmen auf Google Workspace | Google Workspace |
| Unily | Große Konzerne, hoher Designanspruch | Eigenständige Plattform |
| Involv | KMU/Mittelstand, SharePoint-Erweiterung | Microsoft 365 (SharePoint) |
| Microsoft Viva | Ergänzung zu SharePoint | Microsoft 365 |
| SharePoint nativ | Basis, meist mit Erweiterung kombiniert | Microsoft 365 |
Stand des Intranet Vergleichs: Oktober 2026.
1. Powell ⭐ Eine der besten Lösungen für Microsoft 365
Zertifizierter Microsoft-PartnerG2: 4/5

Powell ist eine Intranet-Software mit DACH-Sitz in Köln. Sie baut direkt auf Microsoft 365 auf und macht aus SharePoint einen modernen, personalisierten digitalen Arbeitsplatz. Powell richtet sich an Mittelstand und Großunternehmen und zählt weltweit mehr als 830 Kunden. Im DACH-Raum setzen unter anderem MAHLE, SMS group, Heidelberg Materials, GOLDBECK, SIX und die Diakonie Michaelshoven auf Powell.
Die Oberfläche lehnt sich an die gewohnte SharePoint-Umgebung an und kommt ohne kostenintensive Individualentwicklung aus.
Powell läuft in der eigenen Microsoft-365-Umgebung des Kunden. Inhalte und Daten der Mitarbeitenden bleiben im Tenant des Kunden, Rechte und Identitäten werden über Microsoft Entra ID verwaltet. Powell ist nach ISO 27001 zertifiziert und mit CyberVadis Gold ausgezeichnet.
Damit eignet sich Powell besonders für Branchen mit hohen Anforderungen an Governance, Audit und Nachvollziehbarkeit. Dazu zählen Banken und Finanzdienstleistungen, Versicherungen, Energie, Gesundheits- und Sozialwesen, Industrie sowie öffentlicher Sektor.
Branchenreferenzen: Referenzen in Finanzdienstleistungen, Energie (etwa MAINGAU Energie), Gesundheits- und Sozialwesen, öffentlicher Verwaltung und Industrie.
Integrierte KI-Szenarien: KI-gestützte Suche, KI-Szenarien, konfigurierbare Agenten und konversationelle fachliche Wissensdatenbanken (z. B. für HR, IT oder Marketing).
Umfangreiche Personalisierung: Seiten, Widgets, erweiterte Layouts, Corporate Design pro Unternehmenseinheit, dynamisches Audience-Targeting.
Governance: Unterstützung bei der Steuerung des M365-Lebenszyklus, inklusive Monitoring von Teams-, SharePoint- und OneDrive-Bereichen.
✅ Stärken
- Von ClearBox 2026 als „Best for value“ ausgezeichnet.
- Schnelle Einführung: branchenspezifische Templates, einsatzbereite Webparts und ein automatisiertes, skalierbares Deployment mit Powell Manager.
- Mobile App: Die Powell Mobile App bringt das Intranet auch zu Frontline-Mitarbeitenden.
- Analytics und Monitoring: Nachverfolgung von Content-Performance, Adoptionsraten, Traffic und Engagement zur laufenden Steuerung Ihrer Digital-Workplace-Strategie.
- Begleitung: eine eigene Methodik, um Anwendungsfälle zu strukturieren, zu priorisieren und ihren Wertbeitrag zu messen.
❌ Grenzen
- Setzt Microsoft 365 voraus: Powell ist nicht für Google-Workspace-Umgebungen verfügbar.
- Für sehr kleine Unternehmen mit begrenztem Bedarf oder reiner Top-down-Informationsverteilung eventuell überdimensioniert.
Ideal für
Mittelstand und größere Unternehmen im deutschsprachigen Raum, die bereits Microsoft 365 im Einsatz haben. Sie möchten SharePoint ohne aufwendigen Neuaufbau in ein modernes Intranet verwandeln und dabei die volle Datenkontrolle behalten.
Preismodell und Auszeichnung
ClearBox hat Powell 2026 mit dem Badge „Best for value“ ausgezeichnet. Es geht an Plattformen mit vergleichsweise niedrigem Durchschnittspreis und hoher Gesamtbewertung. Laut ClearBox-Report (August 2026) sind Installation, Konfiguration, Lizenzen, das Customer-Success-Programm, Schulungen sowie Updates und Wartung im Preis enthalten. Begleitung über zertifizierte Powell-Partner verfügbar.
2. Staffbase
G2 : 4.6/5

Staffbase hat deutsche Wurzeln (Chemnitz) und einen internationalen Standort in den USA. Die Plattform ist auf Top-down-Kommunikation über mehrere Kanäle spezialisiert, besonders für Frontline-Mitarbeitende ohne eigenen Rechner.
✅ Stärken
- Personalisierte Kommunikationsfunktionen, etwa ein automatisch per KI erstellter wöchentlicher Audio-Digest.
- Starke native mobile App: standardmäßig White-Label, mit Offline-Modus.
- Benutzerfreundliches, leistungsstarkes CMS (“Studio”) mit viel Freiheit bei Branding, Struktur und delegierter Administration.
❌ Grenzen
- Begrenzte Tiefe bei Dokumenten-Governance und Wissensmanagement über den gesamten Lebenszyklus.
- Die Analysen bieten wenig Tiefe für Organisationen, die daraus konkrete Verbesserungspotenziale ableiten wollen.
- Keine integrierten Funktionen für Gamification und gegenseitige Anerkennung (Kudos).
Am besten für: Organisationen, für die interne Kommunikation im Mittelpunkt steht. Die Plattform erreicht Mitarbeitende im Büro, unterwegs sowie in Produktion und Logistik.
3. Haiilo
G2 : 4.6/5

Haiilo ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Hamburg. Gegründet wurde es 2010 als COYO, seit 2021 firmiert es nach der Fusion mit dem finnischen Anbieter Smarp unter dem Namen Haiilo. Die Intranet Software kombiniert Social Intranet, interne Kommunikation und Employee Advocacy. Sie richtet sich vor allem an mittelgroße bis große Unternehmen, etwa im Gesundheitswesen, in der Automobilbranche oder bei Finanzdienstleistern.
✅ Stärken
- Laut G2 unter den führenden Anbietern in den Kategorien Employee Communication und Employee Engagement, mit einer Gesamtbewertung von 4,6 von 5.
- Automatische Übersetzung in 28 Sprachen.
- Starke Social Intranet Tools für das Engagement der Mitarbeitenden.
❌ Grenzen
- Eigenständige Plattform neben Microsoft 365: Für Mitarbeitende entsteht damit ein weiteres System neben SharePoint und Teams.
- Für kleine Unternehmen oder reine Remote-Teams ohne physische Standorte eventuell überdimensioniert.
Am besten für: Unternehmen, deren zentrales Anliegen interne Kommunikation und Engagement ist, weniger Dokumenten-Governance.
4. LumApps
G2 : 4.4/5

LumApps ist ein französischer Anbieter mit Sitz in Lyon und eine der etabliertesten Intranet-Plattformen am Markt. Die Lösung funktioniert mit Microsoft 365 und Google Workspace. Im Juli 2025 schloss sich LumApps mit dem Zürcher Anbieter Beekeeper zusammen, der auf Frontline Workers spezialisiert ist. Seitdem positioniert sich LumApps als “AI Employee Hub” für Desk- und Frontline-Mitarbeitende.
✅ Stärken
- Laut eigenen Angaben von Gartner und Forrester als Leader im Intranet-Markt eingestuft.
- Eine der wenigen etablierten Optionen für Google-Workspace-Organisationen, durch Beekeeper jetzt auch mit Frontline-Funktionen wie Schichtplanung und sicherem Chat.
- Gute Multimedia-Funktionen, inklusive nativem Video-Hosting.
❌ Grenzen
- Als SaaS-Standalone-Lösung durchlaufen Kundendaten die LumApps-eigene Infrastruktur.
- Aufwendige Konfiguration und längere Time-to-Value.
- Die beiden Marken LumApps und Beekeeper bestehen weiter. Prüfen Sie, welche Funktionen bereits in einer gemeinsamen Plattform verfügbar sind.
Am besten für: Große, international aufgestellte Organisationen, mit gemischten Desk- und Frontline-Belegschaften, insbesondere auf Google Workspace oder in hybriden Umgebungen.
5. Omnia
G2-Score liegt nicht vor

Omnia ist ein schwedisches Unternehmen mit Sitz in Stockholm, gegründet 2015, mit nativer Microsoft-365-Basis. Im Juni 2024 übernahm Omnia den Anbieter LiveTiles, zu dem bereits der dänische Anbieter Wizdom gehörte. Dadurch kamen vor allem Funktionen rund um Onboarding und Weiterbildung hinzu.
✅ Stärken
- Gute Balance aus Suche, Navigation, Analytics und Employee Insights.
- Vollständige Abdeckung der Employee Journey: Onboarding, Offboarding, Lernpfade, Checklisten mit Freigaben, Alumni-Portal.
❌ Grenzen
- Teile der Plattform laufen in der Omnia-eigenen Cloud. Prüfen Sie, welche Daten außerhalb des eigenen Tenants verarbeitet werden.
- Weniger stark bei Self-Service-Anwendungsfällen im Arbeitsalltag der Mitarbeitenden.
- Prüfen Sie, welche KI-Funktionen enthalten sind und welche zusätzlich kosten.
Am besten für: Mittelständische Organisationen auf Microsoft 365, die eine umfassende Abdeckung der Employee Journey suchen.
6. Happeo
G2 : 4.5/5

Happeo ist ein finnisches Unternehmen und gilt als Referenzlösung für Organisationen auf Google Workspace. Die Plattform bindet Google Drive, Meet, Calendar und Gmail nativ an.
✅ Stärken
- Native Google-Workspace-Integration: Drive, Meet, Calendar und Gmail in einer einheitlichen Oberfläche.
- Einfach und schnell einzuführen, leicht zu bedienen.
- KI-gestützte Suche und Content-Erstellung.
❌ Grenzen
- Funktioniert ausschließlich in einem Google-Umfeld, was für hybride Organisationen ein Ausschlusskriterium sein kann.
- Governance und redaktionelle Workflows begrenzt für Organisationen mit hohen regulatorischen Anforderungen.
- Keine native Multikanal-Publikation über E-Mail, Mobile App oder weitere Kanäle.
Am besten für: Start-ups, KMU und Mittelstand auf Google Workspace, die eine schnell einsetzbare Intranet-Lösung suchen.
7. Unily
G2 : 4.5/5

Unily ist ein britisches Unternehmen. Seine Intranet Software richtet sich an große, international aufgestellte Konzerne mit hohem Anspruch an Employer Branding und Gestaltung. Zu den Referenzen zählen Organisationen mit über 50.000 Nutzenden.
✅ Stärken
- Herausragende visuelle Personalisierung und Multi-Marken-Architektur.
- Fortgeschrittene Governance auf Ebene von Metadaten und Content-Referenzierung.
- Starke Erfassung von “Employee Insights” zur Feinjustierung von Empfehlungen und Personalisierung.
❌ Grenzen
- Auf große Konzerne zugeschnitten, für mittelgroße Organisationen oft überdimensioniert.
- Eingeschränkte Analytics bei Suche und Content Discovery.
Am besten für: Große Unternehmen mit komplexen Anforderungen und Multi-Standort-Verwaltung, für die Design und Markenkonsistenz oberste Priorität haben.
8. Involv
G2-Score liegt nicht vor

Involv ist eine Intranet Software des belgischen Unternehmens Cognit, gegründet 2007. Sie erweitert bestehende SharePoint-Umgebungen um eine moderne, visuelle Intranet-Ebene, ganz ohne Migration. Im DACH-Raum wird Involv unter anderem vom Beratungshaus Kronsteg betreut.
✅ Stärken
- “Intranet-in-a-Box”-Lösung für bestehende SharePoint-Umgebungen.
- Flexibles Branding und Design, mit einer soliden Auswahl an Komponenten, Seiten und Themes.
- Leistungsstarke Suchkomponenten und solide Analytics, inklusive Nutzungs- und Traffic-Statistiken.
- Fortgeschrittenes Targeting: dynamische Gruppen, Boost Words, erweiterte Filterung.
❌ Grenzen
- Wenige native oder direkt einsatzbereite Drittanbieter-Integrationen, etwa zu Workday oder ServiceNow.
- Die Involv-eigene KI wird nutzungsbasiert abgerechnet und im Kunden-Tenant installiert, was zusätzliche Kosten verursacht.
Am besten für: KMU und Mittelstand, die SharePoint schrittweise ausbauen wollen. Für tiefere Integrationen sollten zusätzliche technische Ressourcen eingeplant werden.
9. Microsoft Viva
G2-Score liegt nicht vor

Microsoft Viva ist keine eigenständige Intranet-Plattform, sondern eine Employee Experience Platform. Sie besteht aus Microsoft-eigenen Modulen für Kommunikation, Engagement und Mitarbeitererfahrung, die auf SharePoint und Microsoft 365 aufsetzen. Die Basisfunktionen von Viva Engage, etwa Communities und Storyline-Posts, sind bereits in jeder Microsoft-365-Enterprise-Lizenz enthalten. Für den vollen Funktionsumfang ist ein kostenpflichtiges Zusatzpaket nötig. Zur Wahl stehen Viva Employee Communications and Communities oder die vollständige Viva Suite.
✅ Stärken
- Native Integration in Microsoft 365 und Teams.
- Keine zusätzliche Datenverarbeitung außerhalb des Microsoft-Ökosystems.
❌ Grenzen
- Kein eigenständiges Intranet, sondern eine Ergänzung zu SharePoint oder einer der oben genannten Erweiterungen.
Am besten für: Organisationen, die zunächst innerhalb des Microsoft-Ökosystems bleiben wollen, bevor sie in eine dedizierte Intranet-Lösung investieren.
10. SharePoint nativ
G2 : 4/5

SharePoint Online ist in jeder Microsoft-365-Lizenz enthalten. Es bringt die technischen Grundbausteine für ein Intranet für Unternehmen mit: Dokumentenmanagement, Kommunikationsseiten sowie die Anbindung an Teams und Viva. Wie eine gute SharePoint-Startseite aussehen kann, zeigen konkrete Beispiele. Die Standardoberfläche wirkt auf viele Mitarbeitende allerdings wenig einladend. Viele Organisationen starten hier, bevor sie merken, dass eine zusätzliche Intranet Software für die eigentliche Nutzererfahrung nötig ist.
Andere entwickeln auf SharePoint-Basis eine eigene Lösung, intern oder mit einer Agentur. Das gibt volle Kontrolle über Design und Funktionen, bindet aber dauerhaft Entwicklungsressourcen, weil Updates individuelle Anpassungen brechen können.
✅ Stärken
- In der Standard-Microsoft-365-Lizenz enthalten.
- Nativ ins Ökosystem integriert (Teams, OneDrive, Viva, Power Platform).
- Für wenig anspruchsvolle Anwendungsfälle bei Engagement und Mitarbeitererfahrung ausreichend.
❌ Grenzen
- Standardoberfläche gilt als komplex für Endanwendende, was die spontane Nutzung bremst.
- Für ein ansprechendes Design ist meist eine kostenintensive SPFx-Entwicklung nötig.
- “Versteckte” Kosten: Für fortgeschrittene Kommunikationsbedürfnisse ist meist das kostenpflichtige Zusatzpaket Viva Employee Communications and Communities nötig.
- Genau diese Einschränkungen lassen viele Unternehmen nach einer Alternative zu SharePoint suchen, statt die Standardoberfläche selbst aufwendig zu erweitern.
Am besten für: Unternehmen mit starker interner IT, die SharePoint entweder selbst ausbauen oder als Basis für eine der oben genannten Erweiterungen nutzen.
Intranet Software Vergleich: Wie wählt man die richtige Lösung für Ihr Unternehmen?
Die passende Intranet Software hängt von fünf Faktoren ab. Klären Sie diese, bevor Sie Intranet Anbieter anfragen. Ein guter Intranet Software Vergleich beginnt deshalb mit den eigenen Anforderungen.
Ihr technologisches Ökosystem Nutzen Sie bereits Microsoft 365, spricht vieles für eine Lösung, die direkt auf SharePoint und Teams aufbaut. So ist die Anmeldung einheitlich, und Ihre Inhalte bleiben im eigenen Tenant. Genau diesen Ansatz verfolgt Powell.
Die Größe und Struktur Ihrer Belegschaft Haben Sie viele Frontline-Mitarbeitende, entscheidet vor allem die Qualität der Mitarbeiter App für die mobile Nutzung. Für reine Büro-Belegschaften zählt eher die Integration in den bestehenden digitalen Arbeitsplatz.
Ihre wichtigsten Anwendungsfälle Steht interne Kommunikation und Zusammenarbeit im Vordergrund, zählen Reichweite, Kanäle und Funktionen für das Engagement der Mitarbeiter. Geht es dagegen um Wissensmanagement, ist das schnelle Auffinden wichtiger Informationen entscheidend. Dafür eignet sich eine zentrale Plattform, die direkt auf der bestehenden Dokumentenablage aufbaut. Powell verbindet beide Anwendungsfälle.
Regulatorische Anforderungen Für Banken, Gesundheitswesen und den öffentlichen Sektor ist entscheidend, wo Ihre Daten tatsächlich liegen. Lösungen im eigenen Microsoft-365-Tenant ersparen hier oft Diskussionen. Reine SaaS-Plattformen müssen diese Fragen dagegen erst klären.
Budget und Preismodell Die Kosten von Intranet Lösungen hängen vor allem von Nutzerzahl und Funktionsumfang ab. Planen Sie auch den Migrationsaufwand ein. Denn eine moderne Intranet Lösung, die niemand nutzt, spart kein Geld. Mehr zu den Kostenfaktoren von Intranet Software finden Sie in unserem Artikel zu Intranet Kosten.
Bei einem reinen Feature-Vergleich wird oft übersehen, wie schnell Mitarbeitende eine Lösung annehmen. Eine Plattform bietet auf dem Papier oft lange Funktionslisten. Entscheidend ist aber der Alltag. Eine Employee Experience Platform mit vielen Zusatzfunktionen kann dabei sogar bremsen, wenn die Kernaufgabe leidet: relevante Informationen schnell zu finden.
Der teuerste Fehler ist deshalb, zuerst ein Tool zu wählen und erst danach die Strategie festzulegen. Definieren Sie zuerst Ihre Anforderungen, dann das passende Intranet für Unternehmen. Sonst entsteht eine Plattform, die viele wichtige Informationen speichert. Genutzt wird sie trotzdem nicht, ähnlich wie ein verwaister Social-Media-Kanal.
Fazit
Der Markt für Intranet Software ist 2026 breiter als noch vor wenigen Jahren, und die Intranet Anbieter setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Entscheidend bleibt, wie gut sich Microsoft Teams, das Intranet und der tägliche Informationsfluss zu einem stimmigen digitalen Arbeitsplatz verbinden lassen. Das gilt für eine zentrale Plattform im Digital Workplace ebenso wie für eine Employee Experience Platform als Ergänzung.
Wer auf Microsoft 365 setzt, fährt mit einer Lösung gut, die SharePoint und Teams nutzt, statt ein weiteres System daneben zu stellen. Genau dafür ist Powell gebaut. Hilfreich ist in jedem Fall eine Testphase mit typischen Aufgaben aus dem Arbeitsalltag. So sehen Sie, ob Mitarbeitende Informationen schnell finden, Inhalte selbst veröffentlichen können und die Navigation verständlich ist.
Die richtige Entscheidung beginnt deshalb mit der eigenen Ausgangslage: welches Ökosystem, welche Belegschaft, welche regulatorischen Anforderungen. Ein späterer Wechsel der Intranet Software kostet meist deutlich mehr als ein gründlicher Intranet Software Vergleich im Vorfeld.
FAQ
Was ist die beste Intranet-Software für mein Unternehmen?
Es gibt keine pauschal beste Intranet Software, sondern die passende Lösung für Ihr Ökosystem. Nutzen Sie Microsoft 365, ist eine Lösung sinnvoll, die direkt darauf aufbaut, wie Powell. Entscheidend sind am Ende Unternehmensgröße, wichtigste Anwendungsfälle und Anforderungen an den Datenschutz.
Was kostet eine Intranet-Lösung?
Die Kosten hängen stark vom gewählten Modell ab. SaaS-Lösungen rechnen meist pro Nutzer und Monat ab. Individuell entwickelte Intranets kosten in der Regel deutlich mehr. Eine ausführliche Übersicht der Kostenbausteine finden Sie in unserem Artikel zu Intranet Kosten.
Ist SharePoint eine gute Basis für ein Intranet?
SharePoint bringt die technischen Grundbausteine mit: Dokumentenverwaltung, Kommunikationsseiten, Teams-Integration. In der Praxis scheitert die Nutzung aber oft an der komplexen Oberfläche für Endanwendende. Die meisten Organisationen kombinieren SharePoint deshalb mit einer spezialisierten Intranet-Ebene, statt eine eigene Lösung von Grund auf zu entwickeln. Mehr Beispiele dazu in unserem Artikel zu SharePoint Intranet Beispielen.
Welche Funktionen muss ein modernes Intranet haben?
Dazu zählen eine zentrale Suche, eine Mitarbeiter App für mobile Nutzung, Personalisierung nach Rolle oder Standort sowie Social-Intranet-Funktionen wie Kommentare und persönliche Profile. Moderne Intranet Lösungen sollten zudem eng an Microsoft Teams angebunden sein. So stehen sie nicht als isolierte Insel daneben. Eine vollständige Übersicht liefert unser Artikel Was gehört in ein Intranet.
Lydia Schierig
Junior Field Marketing Manager
B2B-Marketing trifft auf kulturelle Finesse: Lydia beweist, dass starker Content kein Selbstzweck ist, sondern Vertrauen schafft. Mit Erfahrung in den Bereichen LegalTech, Hospitality und SaaS hat sie Markenpräsenzen dort aufgebaut, wo Glaubwürdigkeit alles ist. Bei Powell vereint sie deutsche Präzision mit Pariser Flair, um Kampagnen zu entwickeln, die echte Menschen erreichen. Ihr Fokus? Die Brücke zwischen Sales und Marketing zu schlagen, weil die besten Ergebnisse durch Teamarbeit entstehen. Wenn sie nicht gerade Strategien entwirft, erkundet sie die Straßen von Paris, immer auf der Mission, den absolut besten Kaffee der Stadt zu finden.
